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Generationsübergreifendes Teambuilding

Der Kunde

Deutsches, mittelständisches Chemieunternehmen

Der Auftrag

Das Management-Team soll anhand einer simulierten Neuprodukteinführung den vollständigen Fertigungs- und Vertriebsprozess durchlaufen, Schwachstellen identifizieren und den Prozess dokumentieren. Dabei soll das „Silo-Denken“ aufgelöst und Generationen übergreifend zusammen gearbeitet werden.
Der Verkaufserlös kommt der Kinderkrebs-Station des örtlichen Krankenhauses zugute.

Die Methode

Die Herstellung und der Verkauf von 1000 Pralinen wird geplant, durchgeführt und dokumentiert.

Der Prozess

Nachdem das 12-köpfige Management-Team einen einjährigen, grundlegenden Teamentwicklungsprozess durchlaufen hatte, wurde es mit der Aufgabe konfrontiert, in die Pralinenproduktion „einzusteigen“. Vorher wurde der „Ansatz des Modelllernens“ erarbeitet, der dieser Form des Teambuildings zugrunde liegt.
Ein Seminarhaus mit Koch, der auch das Konditorhandwerk versteht, bot sich für 3 Tage an, das Projekt zu begleiten. Die Basisbestandteile für feinste Pralinen wurden vorbereitet und im Team die Aufgaben verteilt. 11 Männer und eine Frau im Alter von 30 bis 63 Jahren informierten sich, diskutierten und probierten verschiedene Lösungswege aus.
Die jüngeren Manager gingen forsch zur Sache, während die Älteren ihre Erfahrung auch aus anderen Lebensbereichen ins Spiel brachten. Dabei war eine zielorientierte Gesprächsmoderation nötig, die auf die Faktoren Zeit, Energie und andere Ressourcen hinwies. Auch musste häufiger an gelingende Kommunikationselemente wie aktives Zuhören, oder Feedback-Schleifen erinnert werden.

Das Ergebnis

Sowohl in der Planung als auch in der Durchführung zeigten sich ungeahnte Herausforderungen, die das Team immer wieder zu neuen Ideen, Absprachen und Umsetzungen veranlasste.
Vor allem die eigenen Aktivitäten im Bereich der anderen „Silos“ schafften ein tieferes Verständnis für die dort tätigen Kollegen.
Neue Erkenntnisse und Versorgungslücken erforderten ein bisher wenig bekanntes Improvisationstalent.
Die Nachbesprechung und Reflexion des Prozesses brachte den eigentlichen Gewinn, ebenso wie das erlebnisreiche, freudvolle Tun. Ganz zu Schweigen von den Köstlichkeiten „aus der Tonka-Bohne“.

„Alle Beteiligten waren hoch motiviert bei der Sache und konnten bei der Einführung des neuen Produkts vor allem auf die im Teambuilding gemachten Erfahrungen klarer Kommunikation und exzellenter Zusammenarbeit zurückgreifen. Der Einsatz hat sich definitiv gelohnt“, bestätigte der Leiter der Produktion bei der Rückschau nach einem halben Jahr.

Pralinenproduktion für einen guten Zweck.

"Pralinenherstellung im Team zur Entwicklung einer Marketingstrategie"